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RackPeek: Homelab-Rack dokumentieren und visualisieren

RackPeek self-hosten: Open-Source-Tool zum Visualisieren und Dokumentieren von Server-Racks und Homelab-Equipment. Setup und Nutzung.

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schutzgeist

2 min read
RackPeek Rack-Visualisierung

RackPeek: Homelab-Rack dokumentieren und visualisieren

Was dieser Artikel behandelt

  • Was RackPeek ist: Open-Source-Tool zur Rack-Dokumentation und -Visualisierung.
  • Wofür es sich lohnt (und wofür nicht).
  • Setup und typischer Workflow.
  • Alternativen und Einordnung im Homelab-Werkzeugkasten.

Einleitung

Sobald ein Homelab mehr als drei Geräte hat, beginnt das Chaos: Welches Kabel geht wohin? Was hängt an Port 5? Welche Höheneinheit belegt der Switch? RackPeek ist ein leichtgewichtiges Open-Source-Tool, das genau das löst: ein visueller Plan Deines Racks/Schranks: Geräte per Drag-and-drop platzieren, Ports dokumentieren, Kabel-Verbindungen nachhalten.

Es ist das digitale Twin-Prinzip für den Homelab: Bevor Du am Gerät schraubst, schaust Du in RackPeek nach, was Du wo findest.

Typische Anwendungsszenarien

  • Rack-Layout planen: Bevor Hardware kommt: Höheneinheiten (U) und Gewicht planen.
  • Verkabelung dokumentieren: Welcher Port geht wohin, bei Fehlersuche Gold wert.
  • Inventar: Alle Geräte, Seriennummern, IPs, MACs an einem Ort.
  • Umbau-Vorbereitung: Vorher/Nachher visualisieren, Kabel-Längen abschätzen.
  • Team-Dokumentation: Wenn mehrere am Homelab arbeiten (Familie, Verein, Firma).

Installation

RackPeek läuft als Web-App, einfachstes Setup per Docker oder als gehostete Demo zum Anschauen:

services:
  rackpeek:
    image: ghcr.io/rackpeek/rackpeek:latest   # Image-Namen aus Repo-Doku prüfen
    ports: ["127.0.0.1:8282:80"]
    volumes: [rackpeek_data:/data]
    restart: always

volumes:
  rackpeek_data:

Alternativ läuft es als statische App im Browser: Daten bleiben lokal (localStorage/Datei-Export), kein Server nötig für den Einstieg.

Workflow

  1. Rack anlegen: Höheneinheiten definieren (z. B. 12U für Mini-Rack).
  2. Geräte eintragen: Typ (Server, Switch, USV, Patchpanel), Höhe, Name, Hersteller.
  3. Per Drag platzieren: Geräte auf U-Positionen ziehen, visuelle Ansicht wie im echten Rack.
  4. Ports/Verbindungen: Kabel von Port zu Port dokumentieren.
  5. Notizen/IPs: Management-Interfaces, Seriennummern, MACs dazu.

Wofür es sich lohnt und wofür nicht

Lohnt sich:

  • Ab ~3 Geräten im Rack, sonst braucht man’s nicht.
  • Wenn Du öfter umbaust oder Geräte tauschst.
  • Bei mehreren Personen am selben Setup.

Überflüssig bei:

  • Einzelgerät-Setups (Mini-PC allein braucht kein Rack-Management).
  • Wenn Du eh ein Wiki/Inventar führst (NetBox ist die schwere Alternative).

Alternativen

ToolStärkeSchwäche
RackPeekLeichtgewichtig, visuell, einfachWeniger Features als DCIM-Tools
NetBoxDer DCIM-Standard, sehr mächtigDeutlich komplexer, Postgres nötig
Homarr/DashyDashboard-Links zu ServicesKein physisches Rack-Layout
Wiki (z. B. Wiki.js)Freie DokumentationKein visuelles Rack

Einordnung

RackPeek ist kein Muss, aber das erste Mal, wenn Du „das rote Kabel” suchst oder eine freie Höheneinheit brauchst, ist ein dokumentiertes Rack ein Segen. In Kombination mit dem Homelab-Guide ergibt sich: physisches Setup bauen → in RackPeek dokumentieren → per Monitoring betreiben.

Key Takeaways:

  • RackPeek = visuelle Rack-Dokumentation: Geräte, U-Positionen, Kabel, IPs.
  • Lohnt sich ab ~3 Geräten oder bei häufigen Umbauten.
  • Leichtgewichtig, kein DCIM-Monster wie NetBox, aber für Homelabs genau richtig.
  • Als statische App nutzbar (lokal) oder per Docker self-hosted.
  • Pärchen mit Homelab-Guide: bauen → dokumentieren → monitoren.

FAQ

Was ist RackPeek?

Ein Open-Source-Tool zum Visualisieren und Dokumentieren von Server-Racks: Geräte auf Höheneinheiten platzieren, Ports/Kabel nachhalten, Inventar führen, digitaler Zwilling des physischen Homelabs.

Wann lohnt es sich?

Ab ~3 Geräten oder bei regelmäßigen Umbauten. Einzelgeräte brauchen kein Rack-Management; ab dann spart die Dokumentation bei jeder Fehlersuche Zeit.

RackPeek oder NetBox?

RackPeek ist leichtgewichtig und visuell, ideal für Homelabs. NetBox ist der DCIM-Standard für große Installationen (Provider, Firmen) mit API und komplexem Datenmodell, overkill für zu Hause.

Wo liegen die Daten?

Lokal, bei der Browser-Variante im localStorage oder als Datei-Export; bei Docker im Volume. Nichts geht an Dritte.

Kostenlos?

Ja: Open Source, kostenlos nutzbar.

Quellen und weiterführende Literatur

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